Davidoff Winston Churchill The Late Hour – Von Legende zur Legende
Die Davidoff Winston Churchill The Late Hour Serie ist dem nächtlichen Schaffen Winston Churchills gewidmet, denn wie der Name der Late Hour Serie andeutet, kamen Winston Churchill zu später Stunde die besten Ideen.
Was sind Fassstarke Whiskys?
So mancher Einsteiger wird einen solchen Whisky unverdünnt kennengelernt und als ungenießbar verworfen haben. Der Alkoholgehalt und der Geschmack verfügen über eine gewisse "Wucht" und Intensität, die unvorbereitet nicht unbedingt jedem schmeckt. Doch wer hier verzagt, dem entgeht eine geschmackliche Delikatesse.
Neben "normalen" Whiskys mit einem Alkoholgehalt bis ca. 42 % Vol., finden sich auch sogenannte "fassstarke" Malzbrände bei einem gut sortierten Händler. Als fassstark wird ein Whisky ab einem Alkoholgehalt von 46 % Vol. und korrespondierend dazu entsprechend starkem Geschmack bezeichnet. Herkömmliche Whiskys werden nach der entsprechenden Lagerzeit und vor der Abfüllung auf den üblichen Prozentanteil herunter verdünnt. Dies geschieht in der Destille in der Regel mit dem Wasser, aus der auch der betreffende Whisky hergestellt wurde.
Ein fassstarker Whisky hingegen wird dieser Prozedur nicht unterzogen und findet mit teils weit über 46 % Alkoholgehalt und entsprechend starkem Geschmack den Weg in Ihr Whiskyglas – gerade eben so abgefüllt, wie der edle Brand aus dem Fass kommt. Sie können weit oberhalb der 56 % Alkoholgehalt rangieren und extreme Aromen entwickeln, die man pur mögen und auch vertragen muss – es heißt aus gutem Grund Fassstärke.
Schon beim vergleichenden Riechtest nach einem leichten Schwenk kann eine deutliche Veränderung wahrnehmbar sein, da das Wasser die Konzentration der aroma- und geschmacksbildenden Stoffe an der Oberfläche erhöht und im Whisky aufschließt. Ein anfänglich als "ungenießbar" verworfener Brand kann sich so zu einem überwältigenden und harmonischen Feuerwerk der Sinne verwandeln. Dieses Erlebnis setzt sich geschmacklich beim Trinkgenuss fort.
Welche Art Wasser kommt zur Anwendung?
In Schottland und Irland hat man es leicht, diese Länder sind reich an natürlichen Quellen, deren Wasser meist ein weiches und geschmacklich neutrales Profil haben. Diese Wasser finden sich auch eher im dort lokalen als im hiesigen Handel. Damit ist bereits die Antwort gegeben, welches Wasser zur Anwendung kommen sollte, auch wenn man nicht gerade eine Hausquelle sein Eigen nennt: Weiches Wasser, also mit wenig Hydrogenkarbonat (möglichst wenig Salze).
Vor allem Natriumchlorid sollte sehr wenig im verwendeten Wasser enthalten sein, da selbst ein nur subtiler Geschmack nach Salz einen Whisky radikal verändert. In manchen Whiskysets ist darum sogar geeignetes Quellwasser enthalten. Mineralwasser gelten als Natriumarm, wenn Sie weniger als 20mg Natrium/l enthalten. Im Handel sind Wasser mit weitaus geringerem Salzgehalt zu finden, welche wohl am besten geeignet sind.
Kann man auch "normale" Whiskys mit Wasser behandeln?
Diese Frage kann ebenso wenig pauschal für "normale" Whiskys beantwortet werden, wie jene nach der Menge des zuzufügenden Wassers bei Fassstarken.
Es gibt einige "normale" Whiskys, erstaunlicherweise sogar einzelne aus der Speyside, die mit etwas Wasser an Komplexität gewinnen. Das Vergnügen weilt allerdings nur kurz, da trinkstarke Whiskys im Vergleich zu den Fasstarken oftmals über weniger Aromastoffe verfügen. Nimmt man sehr wenig Whisky und entsprechend weniger Wasser, so lässt sich sogar manch eintöniger Whisky unverhofft "aufpeppen" - wenn auch nur für eine sehr kurze Zeit.
Wir möchten Sie bitten und ermuntern, uns und anderen Genießern in diesem Kreise unter diesem Blogbeitrag Ihre Erfahrungen und "Rezepte" als Kommentar zu hinterlassen. Nur geteilte Erfahrungen sind gute Erfahrungen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Probieren und Experimentieren.
Ihr WOLSDORFF Team
Lesen Sie hier die weiteren Blogartikel aus unserer Whiskykunde:
Kleine Whiskykunde – Teil 1: Was ist Whisky? https://wolsdorff.shop/whiskykunde/kleine-whiskykunde-teil-1-was-ist-whisky
Kleine Whiskykunde – Teil 2: Herkunftsregionen schottischer Whiskys https://wolsdorff.shop/whiskykunde/kleine-whiskykunde-teil-2-herkunftsregionen-schottischer-whiskys
Kleine Whiskykunde – Teil 3: Whiskyland Japan https://wolsdorff.shop/whiskykunde/kleine-whiskykunde-teil-3-whiskyland-japan
Kleine Whiskykunde – Teil 4: Whiskyzeit, Fassstärke & Wasser https://wolsdorff.shop/whiskykunde/kleine-whiskykunde-teil-4-whiskyzeit-fassstaerke-wasser
Kleine Whiskykunde – Teil 5: Irish Whiskey
https://wolsdorff.shop/iwhiskykunde-teil-5:-irish-whiskey
Schon beim vergleichenden Riechtest nach einem leichten Schwenk kann eine deutliche Veränderung wahrnehmbar sein, da das Wasser die Konzentration der aroma- und geschmacksbildenden Stoffe an der Oberfläche erhöht und im Whisky aufschließt. Ein anfänglich als "ungenießbar" verworfener Brand kann sich so zu einem überwältigenden und harmonischen Feuerwerk der Sinne verwandeln. Dieses Erlebnis setzt sich geschmacklich beim Trinkgenuss fort.
Welche Art Wasser kommt zur Anwendung?
In Schottland und Irland hat man es leicht, diese Länder sind reich an natürlichen Quellen, deren Wasser meist ein weiches und geschmacklich neutrales Profil haben. Diese Wasser finden sich auch eher im dort lokalen als im hiesigen Handel. Damit ist bereits die Antwort gegeben, welches Wasser zur Anwendung kommen sollte, auch wenn man nicht gerade eine Hausquelle sein Eigen nennt: Weiches Wasser, also mit wenig Hydrogenkarbonat (möglichst wenig Salze).
Vor allem Natriumchlorid sollte sehr wenig im verwendeten Wasser enthalten sein, da selbst ein nur subtiler Geschmack nach Salz einen Whisky radikal verändert. In manchen Whiskysets ist darum sogar geeignetes Quellwasser enthalten. Mineralwasser gelten als Natriumarm, wenn Sie weniger als 20mg Natrium/l enthalten. Im Handel sind Wasser mit weitaus geringerem Salzgehalt zu finden, welche wohl am besten geeignet sind.
Kann man auch "normale" Whiskys mit Wasser behandeln?
Diese Frage kann ebenso wenig pauschal für "normale" Whiskys beantwortet werden, wie jene nach der Menge des zuzufügenden Wassers bei Fassstarken.
Es gibt einige "normale" Whiskys, erstaunlicherweise sogar einzelne aus der Speyside, die mit etwas Wasser an Komplexität gewinnen. Das Vergnügen weilt allerdings nur kurz, da trinkstarke Whiskys im Vergleich zu den Fasstarken oftmals über weniger Aromastoffe verfügen. Nimmt man sehr wenig Whisky und entsprechend weniger Wasser, so lässt sich sogar manch eintöniger Whisky unverhofft "aufpeppen" - wenn auch nur für eine sehr kurze Zeit.
Wir möchten Sie bitten und ermuntern, uns und anderen Genießern in diesem Kreise unter diesem Blogbeitrag Ihre Erfahrungen und "Rezepte" als Kommentar zu hinterlassen. Nur geteilte Erfahrungen sind gute Erfahrungen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Probieren und Experimentieren.
Ihr WOLSDORFF Team
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Kleine Whiskykunde – Teil 5: Irish Whiskey
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